Einstellungen zum Beginn des Schuljahres 2019/2020

Zum 01.08. bzw. 12.08.2019 wurden in den drei Schulaufsichtsbezirken im höheren Dienst insgesamt 39 Lehrkräfte in den Schuldienst an berufsbildenden Schulen in das Beamtenverhältnis auf Probe übernommen. Die Einstellungen erfolgten in den Schulaufsichtsbezirken nach Maßgabe der im ersten Halbjahr des Schuljahres 2019/2020 verfügbaren Stellen.

In nachfolgender Übersicht wird die Verteilung der zum 01.08. bzw. 12.08.2019 eingestellten Kolleginnen und Kollegen im höheren Dienst auf die Schulaufsichtsbezirke dargestellt:



In den Schulaufsichtsbezirken wurden im gewerblich-technischen Bereich acht Kolleginnen und Kollegen und im kaufmännischen Bereich neun Kolleginnen und Kollegen eingestellt. Mit den Erstfächern Gesundheitslehre und Pädagogik und Sozialpädagogik wurde jeweils eine Kollegin in das Beamtenverhältnis auf Probe übernommen. Mit dem Erstfach Pflege wurden zwei Kolleginnen eingestellt. Weiterhin konnten insgesamt 15 Kolleginnen und Kollegen mit zwei allgemeinbildenden Fächern, davon sechs Kolleginnen/Kollegen mit dem Erstfach Deutsch, drei mit dem Erstfach Englisch und zwei Kolleginnen/Kollegen mit dem Erstfach Mathematik übernommen werden.
Im Einstellungsvolumen sind vier Kolleginnen/Kollegen berücksichtigt, die die Wechselprüfung für das Lehramt an berufsbildenden Schulen absolviert haben.

Im Schulaufsichtsbezirk Rheinhessen-Pfalz stellte sich die Personalbeschaffung  im gewerblich-technischen Bereich nach wie vor problematisch dar, da die bestehenden Bedarfe nicht durch die verfügbaren Bewerber/-innen abgedeckt werden konnten. Insbesondere in den Fachrichtungen Elektrotechnik und technische Informatik besteht hoher Bedarf. Seitens des Fachreferats in Neustadt wird zum Teil versucht, die Bedarfslage durch die Übernahme von Fachlehrerinnen und -lehrern in die pädagogische Ausbildung zu entspannen. In der Fachrichtung Metalltechnik besteht in einzelnen Regionen ein hoher Bedarf. Interessierte Kolleginnen und Kollegen sollten sich diesbezüglich beim Fachreferat in Neustadt informieren.

Im Schulaufsichtsbezirk Trier bewegt sich die Unterrichtsversorgung aufgrund der Daten aus den PauSE-Schnellmeldungen gegenwärtig auf dem Niveau des Vor-jahres und liegt bei etwa 4 %. Besonders in den Fachrichtungen Wirtschaft, Metall-technik, Elektrotechnik und Pflege besteht im Schulaufsichtsbezirk Trier noch ein hoher Bedarf.

Im Schulaufsichtsbezirk Koblenz ergibt sich aufgrund der PauSE-Schnellmeldungen (Stand: August 2019) ein Unterrichtsausfall in Höhe von 4,7 %. Nach Auswertung der Schulstatistikdaten zum Gliederungsplanstichtag (18.09.2019) wird sich die Höhe des Unterrichtsausfalls konkretisieren. Insbesondere in der Fachrichtung Elektrotechnik besteht im Schulaufsichtsbezirk Koblenz ein hoher Bedarf. Ein besonderer Bedarf ist ebenfalls in den Fachrichtungen Metalltechnik, Wirtschaft und Pflege gegeben. An einigen Schulen besteht gegenwärtig auch dringender Bedarf in den Fächern Deutsch, Englisch und Sozialkunde.

Die Fachreferate in Neustadt, Koblenz und Trier sind bemüht, mit den verfügbaren Stellenkontigenten die Unterrichtsversorgung durch die Einstellung von Lehramtsabsolventen der Studienseminare zum 01.11.2019, insbesondere in den Mangelfächern, zu verbessern.

Nachfolgende Tabellen geben einen Überblick über die Fächerkombinationen und deren Häufigkeit, mit denen in den drei Schulaufsichtsbezirken zum Beginn des Schuljahres 2019/2020 eingestellt wurde:

 

Einstellungen im 2. Halbjahr des Schuljahres 2018/2019

Im zweiten Halbjahr des Schuljahres 2018/2019 wurden in den drei Schulaufsichtsbezirken, wie im Vorjahr, insgesamt 46 Lehrkräfte in den Schuldienst an berufsbildenden Schulen in das Beamtenverhältnis auf Probe im höheren Dienst übernommen. Lehramtsanwärterinnen/-anwärtern, die ihre Ausbildung an den Studienseminaren Neuwied, Mainz, Speyer und Trier zum 30.04.2019 erfolgreich abschlossen, wurden meist schon Anfang Mai 2019 in eine Planstelle übernommen. Hierbei erfolgten die Einstellungen bedarfsorientiert, wobei Absolventinnen/Absolventen mit beruflichem Erstfach mit Priorität ein Einstellungsangebot erhielten.

Einstellungen in den Vorbereitungsdienst zum 01.05.2019

Die Zulassung zum Vorbereitungsdienst zum 01.05.2019 erfolgte auf Grundlage der Lehramtsanwärter-Zulassungsverordnung, die eine Ausbildungsplatzhöchstzahl für den Vorbereitungsdienst für das Lehramt an berufsbildenden Schulen von 135 vorsieht.

Wegen der weiterhin hohen Anzahl von Bewerberinnen und Bewerbern mit zwei allgemeinbildenden Fächern, für die an berufsbildenden Schulen nur ein begrenzter Bedarf besteht, wurden Fachhöchstzahlen in nachfolgenden Fächern erlassen, die die Zulassung zum Vorbereitungsdienst begrenzen, wobei die Höchstzahlen in den Fächern Biologie, Ethik und Spanisch im Vergleich zum Einstellungstermin 01.11.2018 leicht erhöht wurden:

Erläuterungen zum Ausschreibungsverfahren der ADD zur Einführung von Lehrkräften für Fachpraxis in das Einweisungsjahr zur Fachlehrerin / zum Fachlehrer mit beratenden Aufgaben

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

aufgrund einer Vielzahl von Anfragen möchten wir mit dieser BPR-Information das Ausschreibungsverfahren der ADD zur Einführung von Lehrkräften für Fachpraxis in das Einweisungsjahr zur Fachlehrerin / zum Fachlehrer mit beratenden Aufgaben erläutern und damit nachvollziehbar machen. Wir bitten Sie, diese Information auch insbesondere den Kolleginnen und Kollegen aus der Fachpraxis zugänglich zu machen.

Neuregelung bei der Altersermäßigung für tarifbeschäftigte Lehrkräfte

Aus einem Schreiben der ADD  vom 27.02.2019 an alle Schulen in Rheinland-Pfalz geht hervor, dass, aufgrund der aktuellen arbeitsgerichtlichen Rechtsprechung und bei Erfüllung von § 9 LehrArbZVO, tarifbeschäftigten Lehrkräften, mit Beginn des Schuljahres in dem sie das 64. Lebensjahr vollenden, drei Wochenstunden Altersermäßigung gewährt werden. Diese Regelung gilt auch für befristet beschäftigte Lehrkräfte - auch solche, die nach Erreichen der Altersgrenze befristet wieder eingestellt werden.

Eigenbewirtschaftungsmittel für Studienfahrten, Schulwanderungen, Unterrichtsgänge, Klassen- und Kursfahrten im Haushaltsjahr 2019

Den öffentlichen Schulen in Rheinland-Pfalz stehen im Haushaltsjahr 2019 Eigenbewirtschaftungsmittel für Studienfahrten, Schulwanderungen, Unterrichtsgänge,Klassen- und Kursfahrten in Höhe von wiederum 500.000,00 € zur Verfügung. Davon entfallen auf die berufsbildenden Schulen insgesamt 47.760,00 €.

Bei den berufsbildenden Schulen richtet sich die Verteilung der Mittel nach der Anzahl der jeweiligen Voll- und Teilzeitklassen. Für jede Vollzeitklasse erfolgt eine Zuweisung von 20,00 €. Die Teilzeitklassen erhalten, wie in den Vorjahren, ein Viertel der für die Vollzeitklassen geplanten Zuweisung (= 5,00 € je Teilzeitklasse).

Die Schulleitung ist berechtigt, in diesem der Schule zugewiesenen finanziellen Rahmen Schulfahrten gegenüber den Aufsichtspersonen als Dienstreisen zu genehmigen, so dass diese Reisekosten abrechnen können.

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