Einstellungen im 1. Halbjahr des Schuljahres 2020/2021

Einstellungen im höheren Dienst (Eingangsamt 4)

Im ersten Halbjahr des Schuljahres 2020/2021 wurden in den drei Schulaufsichtsbezirken insgesamt 96 Lehrkräfte in den Schuldienst an berufsbildenden Schulen in das Beamtenverhältnis auf Probe im höheren Dienst übernommen, einige Lehrkräfte auch als Beschäftigte in einem unbefristeten Beschäftigungsverhältnis.

Im Einstellungsvolumen sind fünf Übernahmen ins Beamtenverhältnis auf Probe im Rahmen des Ländertauschverfahrens enthalten. Davon wurden eine Kollegin (Fächer: Deutsch/evangelische Religion) und ein Kollege (Fächer: Informatik/ Mathematik) aus Baden-Württemberg im Schulaufsichtsbezirk Koblenz eingestellt. Zwei Kolleginnen aus Baden-Württemberg (Fächer: Wirtschaft/katholische Religion) bzw. Schleswig-Holstein (Bautechnik/Sozialkunde) sowie ein Kollege aus Baden-Württemberg (Fächer: BWL/Sport) wurden im Schulaufsichtsbezirk Rheinhessen-Pfalz übernommen.

Bedingt durch die Schulschließungen aufgrund der Corona-Pandemie konnten nicht alle Lehramtsanwärterinnen/-anwärtern, die ihre Ausbildung regulär zum 30.04.2020 beendet hätten, ihre Zweite Staatsprüfung vor dem 30.04.2020 ablegen. Aufgrund einer zeitlich befristeten Ausnahmeregelung konnte der Vorbereitungsdienst bis zum Ende des Monats, in dem die Zweite Staatsprüfung absolviert wurde, längstens jedoch bis 31.08.2020 verlängert werden. Bei den Anwärterinnen und Anwärtern, die ihre Zweite Staatsprüfung bereits zum 30.04.2020 abgeschlossen hatten, endete der Vorbereitungsdienst regulär. Die Zweiten Staatsprüfungen im ersten Halbjahr des Schuljahres konnten trotz coronabedingter Einschränkungen an den Schulen planmäßig bis spätestens 30.10.2020 durchgeführt werden. Das Gros der Einstellungen erfolgte bedarfsorientiert zum 17.08. und 01.11.2020.

In nachfolgender Übersicht wird die Verteilung der eingestellten Kolleginnen und
Kollegen im höheren Dienst auf die Schulaufsichtsbezirke dargestellt (Stand: 22.01.2021):

Ein Blick auf die Erstfächer der neu eingestellten Lehrkräfte im höheren Dienst zeigt, dass im gewerblich-technischen Bereich 19-mal sowie im kaufmännischen Bereich 19-mal erfolgreich eingestellt wurde. Mit den Erstfächern Pädagogik, Sozialpädagogik wurden 13 Kolleginnen/Kollegen eingestellt. Weiterhin wurden eine Kollegin und ein Kollege mit dem Erstfach Pflege sowie eine Kollegin mit dem Erstfach Gesundheit ins Beamtenverhältnis auf Probe übernommen. Mit zwei allgemeinbildenden Fächern wurden insgesamt 42 Kolleginnen und Kollegen übernommen.

Nachfolgende Tabellen geben einen Überblick über die Fächerkombinationen und deren Häufigkeit, mit denen in den drei Schulaufsichtsbezirken im ersten Halbjahr des Schuljahres 2020/2021 eingestellt wurde:

Fachlehrer/-innen und Lehrkräfte für Fachpraxis – Übernahme ins Beamtenverhältnis auf Probe oder Einstellung als Lehrer/-in im Beschäftigungsverhältnis zum 01.11.2020 nach Abschluss der pädagogischen Ausbildung

  • Übernahme ins Beamtenverhältnis auf Probe als Fachlehrer/-in
    In den Schulaufsichtsbezirken Rheinhessen-Pfalz und Koblenz wurden zum 01.11.2020 insgesamt vier Fachlehrer/-innen nach erfolgreich abgeschlossener pädagogischer Ausbildung ins Beamtenverhältnis auf Probe übernommen:

  • Übernahme ins Beamtenverhältnis auf Probe oder Einstellung in ein unbefristetes Beschäftigungsverhältnis als Lehrer/-in für Fachpraxis
    In den Schulaufsichtsbezirken Rheinhessen-Pfalz, Koblenz und Trier wurden zum 01.11.2020 insgesamt zehn Lehrer/-innen für Fachpraxis nach erfolgreich abgeschlossener pädagogischer Ausbildung ins Beamtenverhältnis auf Probe oder in ein unbefristetes Beschäftigungsverhältnis übernommen:

Einstellungen in die Lehramtsausbildung zum 01.11.2020

1.     Übernahme in den Vorbereitungsdienst

Die Zulassung zum Vorbereitungsdienst zum 01.11.2020 erfolgte auf Grundlage der Lehramtsanwärter-Zulassungsverordnung, die eine Ausbildungsplatzhöchstzahl für den Vorbereitungsdienst für das Lehramt an berufsbildenden Schulen von 135 vorsieht.

Beförderungsverfahren zur Oberstudienrätin/zum Oberstudienrat zum 18. Mai 2021

Zum 18.05.2021 können über alle Schularten 500 Lehrerinnen und Lehrer von A13 nach A14 befördert werden. Für die berufsbildenden Schulen stehen landesweit insgesamt 127 Beförderungsstellen zur Verfügung.

Nach Abzug von 6 Beförderungsmöglichkeiten zur Bildung eines Pools für Lehrkräfte, die beispielsweise wegen Elternzeit oder Auslandsschuldienst nicht an der Schule präsent sind, verbleiben 121 Beförderungsmöglichkeiten für die Sektoren 1 und 2.

Im Sektor 1 werden den Schulen 80 % (96 Stellen) direkt zugewiesen, 20 % (25 Stellen) werden landesweit durch die ADD im Sektor 2 vergeben.

 

Schulfahrten

Mit Schreiben vom 17.09.2020 informiert der Leiter der Abteilung Schulen bei der ADD, Hr. Raimund Leibold, zu folgenden Sachverhalten:

Schulfahrten nach den Herbstferien

Die Buchung von Schulfahrten ins Inland ist unter Beachtung der jeweils geltenden Corona-Bekämpfungsverordnungen wieder möglich.                                             
Ggf. anfallende Stornokosten werden vom Land jedoch nicht mehr bezahlt. (Deshalb: Entsprechende Reisebedingungen aushandeln bzw. Einverständnis zur Stornogebührenübernahme durch Eltern bzw. volljährige Schülerinnen und Schüler einholen)

Schulfahrten ins Ausland dürfen noch nicht wieder gebucht werden.

Schulfahrten, die vor dem 10. März 2020 gebucht wurden (und nach den Herbstferien bis zum Ende des 1. Schulhalbjahres stattfinden sollen)

Schulfahrten im Inland sind wieder möglich.

Schulfahrten ins Ausland müssen abgesagt werden.

Stornokosten werden übernommen für vor dem 10.03.2020 gebuchte Reisen, die nach den Herbstferien und bis zum Ende des 1. Schulhalbjahres stattfinden sollten und wegen der Infektionslage abgesagt wurden.
Die Anträge zur „Abrechnung von Stornierungskosten (Schüleraustausch, Exkursionen…)“ sind bis zum 26.Oktober 2020 einzureichen und können hier heruntergeladen werden.

 

 

Betreuung von Kindern während coronabedingter Kita- und Schulschließung

Kolleginnen und Kollegen, die aufgrund von coronabedingter Kita- und Schulschließung die Betreuung ihrer Kinder und ihre Unterrichtsverpflichtungen unter einen Hut bringen müssen, stehen meist vor einem unlösbaren Problem. Sind beide Elternteile arbeitstätig ist eine Abstimmung nur unter schwierigsten Umständen möglich und die Einbindung der Großeltern ist, wenn diese Möglichkeit überhaupt besteht, in Coronazeiten so gut wie ausgeschlossen.

Einen zeitlich begrenzten Ausweg aus diesem Dilemma, bietet bei Beamten § 31 der Urlaubsverordnung und bei Angestellten § 21 des Tarifvertrages der Länder.

Fehlender Dienstunfallschutz bei Teilnahme an schulischen Dienstveranstaltung vor dem eigentlichen Verbeamtungstermin

In seinem Schreiben an alle öffentlichen Schulen in Rheinland-Pfalz vom 03. Juni 2020 formuliert  Herr Leibold, dass keine Bedenken bestehen, wenn Lehrkräfte, die zum ersten Schultag verbeamtet werden, an Konferenzen in der letzten Ferienwoche teilnehmen, wenn dies seitens Schulleitung und BewerberIn gewünscht ist.

Nach Ansicht des BPR BBS bestehen hier jedoch erhebliche Bedenken, da zu diesem Zeitpunkt noch kein Dienstunfallschutz für die betroffenen Lehrkräfte besteht

Örtliche Personalräte sollten die Gegegebenheiten an ihrer Schule klären und ihre Schulleitungen gegebenenfalls daran erinnern, dass die Teilnahme von zukünftigen Kolleginnen und Kollegen vor dem Verbeamtungstermin auf eigenes Risiko erfolgt.

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