Beförderungsverfahren zur Oberstudienrätin/zum Oberstudienrat zum 18. Mai 2022

Zum 18.05.2022 können über alle Schularten 450 Lehrerinnen und Lehrer von A13 nach A14 befördert werden. Für die berufsbildenden Schulen stehen landesweit insgesamt 113 Beförderungsstellen zur Verfügung.

Nach Abzug von 7 Beförderungsmöglichkeiten zur Bildung eines Pools für Lehrkräfte, die beispielsweise wegen Elternzeit oder Auslandsschuldienst nicht an der Schule präsent sind, verbleiben 106 Beförderungsmöglichkeiten für die Sektoren 1 und 2.

Im Sektor 1 werden den Schulen 80 % (84 Stellen) direkt zugewiesen, 20 % (22 Stellen) werden landesweit durch die ADD im Sektor 2 vergeben.

Umgang mit vulnerablen Lehrkräften im Schuljahr 2021/2022

Lt. einem EPoS-Brief aus dem Bildungsministerium vom 14.Juli 2021 liefert insbesondere die Veränderung der Impfsituation, mit dem deutlich erleichterten Zugang zum Erhalt einer Corona-Impfung, die Begründung dafür, dass eine Befreiung vom Präsenzunterricht (für Personal mit risikoerhöhenden Grunderkrankungen) nur noch in eng begrenzten Ausnahmefällen gewährt wird.

Unter Ziffer 7.1.1 gibt der 11. Hygieneplan dazu neue Regelungen vor:

Die bloße Verweigerung der Impfung ist kein Anlass für eine Befreiung.

Verbietet sich eine Impfung aus ärztlicher Sicht, so muss in einem entsprechenden Attest begründet werden, wieso eine Impfung zu schwerwiegenden und über das allgemeine Impfrisiko hinausgehenden gesundheitlichen Folgen führen würde.
Grundsätzlich ist eine Befreiung von der Lehrkraft zu beantragen.

Die Schulfachreferate (bei der ADD) befinden auf der Grundlage einer Empfehlung des Institutes für Lehrergesundheit (IfL) über den Antrag und informieren die personalführende Stelle (Referat 31 bei der ADD) über ihre Entscheidung. Ggf. erfolgt dort eine weitergehende Prüfung.

Schulleitungen oder das IfL alleine entscheiden nicht über die Befreiung vom Präsenzunterricht.

Bei den Regelungen des Hygieneplanes für Schwangere gibt es keine Änderungen.

Aufhebung der Maskenpflicht im Unterricht

Die Aktualisierung des 9. Hygieneplans-Corona für Schulen in Rheinland-Pfalz vom 21.06.2021, hat durch die Aufhebung der Maskenpflicht im Unterricht, an vielen berufsbildenden Schulen zu erheblicher Verunsicherung geführt.

Der aktuelle Hygieneplan basiert auf der, am 18. Juni von der Landesregierung verabschiedeten, 23. Corona-Bekämpfungsverordnung und formuliert auf Seite 5 die Lockerung der Maskenpflicht aufgrund der fallenden Inzidenzwerte. Liegen die Inzidenzwerte an drei aufeinander folgenden Tagen unter 35 können die Schülerinnen und Schüler ihre Masken am Sitzplatz abnehmen: „Im Freien und während des Unterrichts am Platz besteht keine Verpflichtung, eine Maske zu tragen.“

Einführung von digitalen Klassenbüchern an Schulen

Im Kontext der Digitalisierung von berufsbildenden Schulen bietet es sich an, das bisherige Klassenbuch in Papierversion auf eine Digitalvariante umzustellen. Die Einführung eines solchen digitalen Klassenbuches in jedweder Variante stellt einen mitbestimmungspflichtigen Sachverhalt gemäß LPersVG §80 Abs 2 dar. Dieser besagt, dass „der Personalrat […] insbesondere bei den nachfolgend aufgeführten organisatorischen und wirtschaftlichen Angelegenheiten mit[bestimmt]“[1].

Einstellungen in die Lehramtsausbildung zum 01.05.2021

1.     Übernahme in den Vorbereitungsdienst

Die Zulassung zum Vorbereitungsdienst zum 01.05.2021 erfolgte auf Grundlage der Lehramtsanwärter-Zulassungsverordnung, die eine Ausbildungsplatzhöchstzahl für den Vorbereitungsdienst für das Lehramt an berufsbildenden Schulen von 135 vorsieht.
Wegen der noch relativ hohen Anzahl von Bewerberinnen und Bewerbern mit zwei allgemeinbildenden Fächern, wurden in einigen Fächern, für die an berufsbildenden Schulen nur ein begrenzter Bedarf besteht, Fachhöchstzahlen erlassen, die die Zulassung zum Vorbereitungsdienst begrenzen:

Für die Einstellungen in den Vorbereitungsdienst zum 01.05.2021 lagen insgesamt 109 Bewerbungen vor, von denen 79 zugelassen wurden. Die Bewerberzahlen sowie der Einstellungsumfang zum 01.05.2021 bewegen sich im Vergleich zu den beiden vorangegangenen Einstellungsterminen wiederum auf relativ niedrigem Niveau. Im Vergleich zu den Einstellungsterminen in den Jahren 2018 und 2019 ist ein deutlicher Rückgang der Bewerber- und Einstellungszahlen festzustellen. Die Einstellung von Bewerberinnen und Bewerbern mit  zwei allgemeinbildenden Fächern scheint sich im Vergleich zu den Jahren 2018 und 2019 rückläufig zu entwickeln:

Einstellungen im 1. Halbjahr des Schuljahres 2020/2021

Einstellungen im höheren Dienst (Eingangsamt 4)

Im ersten Halbjahr des Schuljahres 2020/2021 wurden in den drei Schulaufsichtsbezirken insgesamt 96 Lehrkräfte in den Schuldienst an berufsbildenden Schulen in das Beamtenverhältnis auf Probe im höheren Dienst übernommen, einige Lehrkräfte auch als Beschäftigte in einem unbefristeten Beschäftigungsverhältnis.

Im Einstellungsvolumen sind fünf Übernahmen ins Beamtenverhältnis auf Probe im Rahmen des Ländertauschverfahrens enthalten. Davon wurden eine Kollegin (Fächer: Deutsch/evangelische Religion) und ein Kollege (Fächer: Informatik/ Mathematik) aus Baden-Württemberg im Schulaufsichtsbezirk Koblenz eingestellt. Zwei Kolleginnen aus Baden-Württemberg (Fächer: Wirtschaft/katholische Religion) bzw. Schleswig-Holstein (Bautechnik/Sozialkunde) sowie ein Kollege aus Baden-Württemberg (Fächer: BWL/Sport) wurden im Schulaufsichtsbezirk Rheinhessen-Pfalz übernommen.

Zusätzliche Informationen

Impressum

Disclaimer - Datenschutz

Home