Dokumentation der Arbeitszeit von Lehrkräften während der Zeit der pandemiebedingten Schulschließung

Durch die Schließung der Schulen Aufgrund des Coronavirus (Covid-19) musste vielerorts eine Notbetreuung stattfinden, bzw. viele Kolleginnen und Kollegen arbeiten von zu Hause aus. Überraschend war in diesem Zusammenhang der Hinweis, dass an einer Reihe von Schulen offenbar eine Dokumentation der Arbeitszeit der Lehrkräfte erwartet wird, obwohl kein regulärer Unterricht mehr stattfindet und die Arbeit überwiegend im Homeoffice erledigt wird.

Zu diesem Thema hat der Schulabteilungsleiter bei der ADD, Herr Raimund Leibold, nachfolgendes mitgeteilt:

  1. Die Regelungen zur Dokumentation der Arbeitszeit setzen alle an der Erfüllung des individuellen Stundendeputats im Rahmen des regulären Unterrichts an. Derzeit findet kein regulärer Unterricht statt. Vor diesem Hintergrund ist eine Erfassung der Arbeitszeit der Lehrkräfte nicht möglich und darf nicht verlangt werden.
  1. Eine Erfassung der nicht-unterrichtlichen Aufgabenerfüllung im Rahmen der sogenannten ungebundenen Arbeitszeit war nie Gegenstand der Regelungen zur Dokumentation der Arbeitszeit. Sie kann auch dann nicht erfolgen, wenn, wie jetzt, die überwiegende Zahl der Lehrkräfte von Zuhause aus arbeitet. Daher darf sie nicht verlangt werden.
  1. Zusammenfassend findet gegenwärtig und so lange keine Dokumentation der Arbeitszeit der Lehrkräfte statt, wie die Schulen für den Regelbetrieb geschlossen sind

 

 

Aktuelle Quellen für Informationen zum Thema Umgang mit Corona an Schulen

Corona Seite der Landesregierung

Eine Übersichtsseite finden Sie hier: https://corona.rlp.de/index.php?id=33550

 Seite der ADD: CORONAVIRUS - Informationen für die Schulen

 

Handreichung zum Umgang mit Teilzeitbeschäftigung an BBS hier: Entlastungsmöglichkeiten für Teilzeitlehrkräfte

Ein Gastbeitrag vom HPR BBS

Verfasser:      HPR BBS

Grundlagen:   Verwaltungsvorschrift (VV): Umfang der dienstlichen Verpflichtungen von Teilzeitlehrkräften (02.03.1994), diese befindet sich am Ende der Handreichung;
Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes aus dem Jahre 2015 zum Anteil der ungebundenen Arbeitszeit im Rahmen einer Teilzeitbeschäftigung (BVerwG AZ: 2 C 16.14)

Vorwort

Die vorliegende Handreichung versucht, dem Handlungsbedarf aufgrund eines immer größer werdenden Anteils an Teilzeitlehrkräften in berufsbildenden Schulen im Sinne der o. g. Grundlagen Rechnung zu tragen.

Bei der Übertragung von Aufgaben auf Teilzeitlehrkräfte ist darauf zu achten, dass die zeitliche Summe aller Aufgaben (gebundene und ungebundene Arbeitszeit) die jeweilige Teilzeitquote nicht übersteigt. Dies ist sicherzustellen durch

  • von vornherein nur anteilige Übertragung von Aufgaben oder
  • einen entsprechenden späteren Ausgleich bei anderen Aufgaben bei überanteiliger Übertragung.

Alle Bestandteile der Lehrkräftearbeitszeit sind gleichwertig und ausschließend quantitativ zu betrachten. Zeitanteile sind notfalls durch die Schulleitung unter Heranziehung nach Größe und Struktur vergleichbarer Schulen zu schätzen und bei Bedarf notfalls zu erläutern.

Eine Umfrage des HPR BBS weist jedoch darauf hin, dass dies nicht in allen berufsbildenden Schulen der Fall ist und deshalb ein Handlungsbedarf besteht. Diese Handreichung soll Kolleginnen und Kollegen, Örtliche Personalräte und Schulleitungen bei einem angemessenen Umgang mit Teilzeitbeschäftigung vor Ort unterstützen und ggf. bei der Erarbeitung einer Dienstvereinbarung zum Thema helfen.

Weiterlesen? Den vollständigen Beitrag fnden Sie hier ⇒ 

 

Nachweis der Immunität gegen Masern bzw. einer Kontraindikation gegen Masern-Impfung wird Pflicht - Aktualisiert

Der Bundestag hat am 14. November 2019 in 2./3. Lesung das Masern-Schutzgesetz (Gesetzes für den Schutz vor Masern und zur Stärkung der Impfprävention) beschlossen, welches am 20. Dezember 2019 durch den Bundesrat gebilligt wurde und nun am 01. März 2020 in Kraft tritt.

Das Ziel des Masernschutzgesetzes ist es, in der Bevölkerung einen möglichst großen Impfschutz - insbesondere bei heutigen Kindergarten- und Schulkindern - zu erreichen. Deshalb sieht das Gesetz vor, dass für alle Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr beim Eintritt in den Kindergarten oder später in die Schule die von der Ständigen Impfkommission empfohlenen Masern-Impfungen nachgewiesen werden müssen.

Das gilt in gleicher Weise auch für das Personal in solchen oder vergleichbaren Einrichtungen, also auch für Erzieher*innen und Lehrkräfte (soweit diese Personen nach 1970 geboren sind)!

Verfahren zur schulischen Personalgewinnung (VSP)

Das Verfahren zur schulischen Personalgewinnung soll Schulen dabei unterstützen geeignetes Fachpersonal zu finden und so auch auf diesem Weg ihre eigene Qualitätsentwicklung voranzubringen. An den allgemeinbildenden Schulen unseres Bundeslandes existiert diese Form der schulscharfen Ausschreibung schon länger, an berufsbildenden Schulen soll sie jetzt  installiert werden.

Die 20 Stellen, die in diesem Jahr durch VSP besetzt werden können, entstammen dem regulären Kontingent der zur Verfügung stehenden Planstellen. Deshalb liegt die Letztentscheidung über die Verwendung auch bei der ADD.

Die Einstellung geeigneter Bewerberinnen und Bewerber erfolgt zu Beginn eines jeden Schuljahres und Schulhalbjahres. Die Bewerbungsfrist für die Stellenausschreibung zum 17.08.2020 beginnt am 09.03.2020 und muss online über das VSP-Portal und parallel dazu per Post direkt an der jeweiligen Schule erfolgen. Bewerbungsschluss ist der 23.03.2020.

Interessierte Bewerber/innen finden die Stellenausschreibungen und den Zugang zum VSP Bewerbungsportal auf der Homepage der ADD. Die zu besetzenden Stellen werden direkt von den teilnehmenden BBS, entsprechend einem festgelegtem Anforderungsprofil, im VSP-Portal veröffentlicht.

Einstellungen zum 04. November 2019

Zum 04.11.2019 wurden in den drei Schulaufsichtsbezirken im höheren Dienst insgesamt 52 Lehrkräfte in den Schuldienst an berufsbildenden Schulen in das Beamtenverhältnis auf Probe übernommen. Die Einstellungen erfolgten in den Schulaufsichtsbezirken nach Maßgabe der im ersten Halbjahr des Schuljahres 2019/2020 verfügbaren Stellen.

A13/14 Beförderungsverfahren 2020

Zum Beförderungstermin 18.05.2020 können in Rheinland-Pfalz insgesamt 500 Lehrerinnen und Lehrer von A13 nach A14 befördert werden. Sofern es sich um vergleichbare Beschäftigte handelt, können sie höhergruppiert werden.

Für berufsbildende Schulen ergeben sich insgesamt 124 Beförderungsmöglichkeiten. Davon entfallen:

  • 95 Beförderungsstellen auf den 1. Sektor (Entscheidung in der Schule nach Ziffer 5.1 der Beförderungsrichtlinie)
  • 24 Beförderungsstellen auf den 2. Sektor (Entscheidung durch die ADD nach Ziffer 5.2 der Beförderungsrichtline)
  • 5 Beförderungsstellen auf den Pool (nicht an der Schule präsente Lehrkräfte).

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