Einstellungen in die Lehramtsausbildung zum 01.11.2020

1.     Übernahme in den Vorbereitungsdienst

Die Zulassung zum Vorbereitungsdienst zum 01.11.2020 erfolgte auf Grundlage der Lehramtsanwärter-Zulassungsverordnung, die eine Ausbildungsplatzhöchstzahl für den Vorbereitungsdienst für das Lehramt an berufsbildenden Schulen von 135 vorsieht.
Wegen der immer noch hohen Anzahl von Bewerberinnen und Bewerbern mit zwei allgemeinbildenden Fächern, wurden in einigen Fächern, für die an berufsbildenden Schulen nur ein begrenzter Bedarf besteht, Fachhöchstzahlen erlassen, die die Zulassung zum Vorbereitungsdienst begrenzen:

Für die Einstellungen in den Vorbereitungsdienst zum 01.11.2020 lagen insgesamt 115 Bewerbungen vor, von denen 71 zugelassen wurden. Die Bewerberzahlen so-wie der Einstellungsumfang zum 01.11.2020 sind im Vergleich zu den vorherigen Einstellungsterminen wiederum zurückgegangen:

Von den 71 zugelassenen Bewerberinnen und Bewerbern nahmen 11 (sechs Bewerber/-innen mit Lehramtsausbildung BBS, drei Bewerber/-innen mit Lehramts-ausbildung Gymnasium und zwei Quereinsteiger/-innen) die ihnen angebotenen Ausbildungsstellen aus unterschiedlichen Gründen nicht an, so dass zum 01.11.2020 insgesamt 60 Referendarinnen und Referendare in den Vorberei-tungsdienst für das Lehramt an berufsbildenden Schulen eingestellt werden konn-ten, hiervon 29 mit einer Lehramtsausbildung für berufsbildende Schulen und 23 mit der Ersten Staatsprüfung für Gymnasien bzw. für den Sekundarbereich 2.

Im Einstellungsvolumen sind 8 Quereinsteiger/-innen, also Bewerber/-innen, die keine lehramtsbezogene Hochschulprüfung oder Erste Staatsprüfung für ein Lehr-amt abgelegt haben, enthalten. Insbesondere wegen der bedarfsorientierten Redu-zierung der für den Quereinstieg zugelassenen Fächer ist bei Einstellungen im Quereinstieg eine stark rückläufige Entwicklung zu beobachten. Zudem gestaltet sich die Gewinnung von Bewerberinnen/Bewerbern in einzelnen Bedarfsfächern wie Elektrotechnik und Informatik recht problematisch.

Zur Einstellung für den Quereinstieg zum 01.11.2020 wurden ausschließlich folgende Fachrichtungen berücksichtigt:
Elektrotechnik, Ernährung (ausschließlich Aufsichtsbezirk Trier), Informatik, Sozial-pädagogik (nicht in Kombination mit Pädagogik, Sonderpädagogik und Soziologie), Metalltechnik (für die Aufsichtsbezirke Koblenz und Neustadt gilt:

  • Aufsichtsbezirk Koblenz: insbesondere Fahrzeugtechnik
  • Aufsichtsbezirk Neustadt: insbesondere Automatisierungstechnik, Fahrzeugtechnik und Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik)

Die Zuweisung der Referendarinnen/Referendare sowie der Quereinsteiger/-innen auf die Schulaufsichtsbezirke zeigt die nachfolgende Tabelle:

Nachfolgende Übersicht stellt die Fächerkombinationen und deren Häufigkeit dar:

 2.     Einstellungen im Rahmen des Seiteneinstiegs zum 01.11.2020

Im Rahmen des Seiteneinstiegs wurden zum 01.11.2020 in den Schulaufsichts-bezirken Rheinhessen-Pfalz, Koblenz und Trier insgesamt 5 Bewerber/-innen eingestellt:

3.    Fachlehrer/-innen und Lehrkräfte für Fachpraxis –
       Zulassung zur pädagogischen Ausbildung zum 01.11.2020

  • Zulassung zur pädagogischen Ausbildung als Fachlehrer/-in

In den Schulaufsichtsbezirken Rheinhessen-Pfalz und Koblenz wurden zum 01.11.2020 insgesamt 3 Bewerber/-innen zur pädagogischen Ausbildung als Fachlehrer/-in zugelassen:

  • Zulassung zur pädagogischen Ausbildung als Lehrer/-in für Fachpraxis

In den Schulaufsichtsbezirken Rheinhessen-Pfalz, Koblenz und Trier wurden zum 01.11.2020 insgesamt sechs Bewerber/-innen zur pädagogischen Ausbil-dung als Lehrer/-in für Fachpraxis zugelassen:

 

Beförderungsverfahren zur Oberstudienrätin/zum Oberstudienrat zum 18. Mai 2021

Zum 18.05.2021 können über alle Schularten 500 Lehrerinnen und Lehrer von A13 nach A14 befördert werden. Für die berufsbildenden Schulen stehen landesweit insgesamt 127 Beförderungsstellen zur Verfügung.

Nach Abzug von 6 Beförderungsmöglichkeiten zur Bildung eines Pools für Lehrkräfte, die beispielsweise wegen Elternzeit oder Auslandsschuldienst nicht an der Schule präsent sind, verbleiben 121 Beförderungsmöglichkeiten für die Sektoren 1 und 2.

Im Sektor 1 werden den Schulen 80 % (96 Stellen) direkt zugewiesen, 20 % (25 Stellen) werden landesweit durch die ADD im Sektor 2 vergeben.

 

Schulfahrten

Mit Schreiben vom 17.09.2020 informiert der Leiter der Abteilung Schulen bei der ADD, Hr. Raimund Leibold, zu folgenden Sachverhalten:

Schulfahrten nach den Herbstferien

Die Buchung von Schulfahrten ins Inland ist unter Beachtung der jeweils geltenden Corona-Bekämpfungsverordnungen wieder möglich.                                             
Ggf. anfallende Stornokosten werden vom Land jedoch nicht mehr bezahlt. (Deshalb: Entsprechende Reisebedingungen aushandeln bzw. Einverständnis zur Stornogebührenübernahme durch Eltern bzw. volljährige Schülerinnen und Schüler einholen)

Schulfahrten ins Ausland dürfen noch nicht wieder gebucht werden.

Schulfahrten, die vor dem 10. März 2020 gebucht wurden (und nach den Herbstferien bis zum Ende des 1. Schulhalbjahres stattfinden sollen)

Schulfahrten im Inland sind wieder möglich.

Schulfahrten ins Ausland müssen abgesagt werden.

Stornokosten werden übernommen für vor dem 10.03.2020 gebuchte Reisen, die nach den Herbstferien und bis zum Ende des 1. Schulhalbjahres stattfinden sollten und wegen der Infektionslage abgesagt wurden.
Die Anträge zur „Abrechnung von Stornierungskosten (Schüleraustausch, Exkursionen…)“ sind bis zum 26.Oktober 2020 einzureichen und können hier heruntergeladen werden.

 

 

Betreuung von Kindern während coronabedingter Kita- und Schulschließung

Kolleginnen und Kollegen, die aufgrund von coronabedingter Kita- und Schulschließung die Betreuung ihrer Kinder und ihre Unterrichtsverpflichtungen unter einen Hut bringen müssen, stehen meist vor einem unlösbaren Problem. Sind beide Elternteile arbeitstätig ist eine Abstimmung nur unter schwierigsten Umständen möglich und die Einbindung der Großeltern ist, wenn diese Möglichkeit überhaupt besteht, in Coronazeiten so gut wie ausgeschlossen.

Einen zeitlich begrenzten Ausweg aus diesem Dilemma, bietet bei Beamten § 31 der Urlaubsverordnung und bei Angestellten § 21 des Tarifvertrages der Länder.

Fehlender Dienstunfallschutz bei Teilnahme an schulischen Dienstveranstaltung vor dem eigentlichen Verbeamtungstermin

In seinem Schreiben an alle öffentlichen Schulen in Rheinland-Pfalz vom 03. Juni 2020 formuliert  Herr Leibold, dass keine Bedenken bestehen, wenn Lehrkräfte, die zum ersten Schultag verbeamtet werden, an Konferenzen in der letzten Ferienwoche teilnehmen, wenn dies seitens Schulleitung und BewerberIn gewünscht ist.

Nach Ansicht des BPR BBS bestehen hier jedoch erhebliche Bedenken, da zu diesem Zeitpunkt noch kein Dienstunfallschutz für die betroffenen Lehrkräfte besteht

Örtliche Personalräte sollten die Gegegebenheiten an ihrer Schule klären und ihre Schulleitungen gegebenenfalls daran erinnern, dass die Teilnahme von zukünftigen Kolleginnen und Kollegen vor dem Verbeamtungstermin auf eigenes Risiko erfolgt.

Schwangerschaft – eine besondere Zeit für Kolleginnen

Völlig zu Recht sieht der Gesetzgeber daher vor, schwangere Kolleginnen und deren ungeborenes Kind besonders zu schützen. Kann doch der Arbeitsplatz Schule vielfältige Gefährdungen bereithalten, die zunächst und auf den ersten Blick übersehen werden können.

Seit 2016 gibt es dazu das onlinebasierte Verfahren zur Gefährdungsbeurteilung Mutterschutz in Form eines Fragebogens des Instituts für Lehrergesundheit (IfL). Die Empfehlungen des IfL sollen dabei helfen, die werdende Mutter und ihr Kind vor Gefährdungen der Gesundheit sowie vor Überforderung am Arbeitsplatz zu schützen. Denn das Mutterschutzgesetz und die Mutterschutz- und Elternzeitverordnung verbieten zum Beispiel grundsätzlich jegliche Mehrarbeit sowohl für werdende als auch für stillende Mütter.

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