Einstellungen in den Vorbereitungsdienst zum 01.05.2016

Die Zulassung zum Vorbereitungsdienst zum 01.05.2016 erfolgte auf Grundlage der Lehramtsanwärter-Zulassungsverordnung. Hiernach liegt die Ausbildungsplatzhöchstzahl für den Vorbereitungsdienst für das Lehramt an berufsbildenden Schulen bei 120.

Wegen der hohen Anzahl von Bewerberinnen und Bewerbern mit allgemeinbildenden Fächern, für die an berufsbildenden Schulen nur ein begrenzter Bedarf besteht, wurden Fachhöchstzahlen erlassen, die die Zulassung zum Vorbereitungsdienst in den benannten Fächern begrenzen:

 

 

 

Für die Einstellungen in den Vorbereitungsdienst zum 01.05.2016 lagen insgesamt 190 Bewerbungen vor, von denen 90 zugelassen wurden (70 mit Lehramtsausbildung 20 Quereinsteiger/-innen). Von den 90 zugelassenen Bewerberinnen und Bewerbern nahmen 14 (elf Bewerber/-innen mit Lehramtsausbildung, drei Quereinsteiger/-innen) die ihnen angebotenen Ausbildungsstellen aus unterschiedlichen Gründen nicht an.

 

Zum 1. Mai 2016 stellte das Land Rheinland-Pfalz insgesamt 78 Referendarinnen und Referendare in den Vorbereitungsdienst für das Lehramt an berufsbildenden Schulen ein. Im Einstellungsvolumen enthalten sind 12 Quereinsteiger/-innen, also Hochschul-absolventen ohne Lehramtsstudium. Deren Einstellung in den Vorbereitungsdienst erfolgt nur im Bedarfsfall und nach vorherigem Kolloquium, in dem die Eignung für den Vorbereitungsdienst festgestellt wird. Der BPR BBS begleitete im Rahmen seines Wächteramtes alle Kolloquien zur Zulassung der Quereinsteiger/-innen.

 

Fachrichtungen für den Quereinstieg zum 01. Mai 2016

Zur Einstellung für den Quereinstieg zum 1. Mai 2016 fanden ausschließlich folgende Fachrichtungen Berücksichtigung: Elektrotechnik, Metalltechnik, Gesundheit (nicht Tiermedizin), Pflege, Sozialpädagogik (nicht in Kombination mit Soziologie), Informatik (mit Schwerpunkt technische Informatik) und – neu aufgenommen – Ernährung, Hauswirtschaft sowie Pädagogik.

Die bisherigen Bedarfsfächer Mathematik, Physik und Chemie wurden für den Quereinstieg zum 1. Mai 2016 ausgeschlossen.

 

Wichtig für Quer- und Seiteneinsteiger/-innen!

  • Bei einer freiwilligen Verschiebung der Bewerbung auf einen späteren Einstellungstermin sollten Bewerber/-innen bedenken, dass ihre jeweilige Fächer-kombination zu diesem Termin ggf. ausgeschlossen ist.
  • Im Falle einer im Kolloquium bzw. Einstellungsgespräch festgestellten Nichteignung („zur Zeit nicht geeignet“) und bei Erfüllung etwaiger damit verbundener Auflagen (z.B. Durchführung eines Schulpraktikums) ist trotz der Erfüllung dieser Auflagen eine Zulassung zu einem Kolloquium für einen späteren Einstellungstermin nicht garantiert.
  • Wechsel vom Seiteneinstieg in den Quereinstieg: Für Bewerber/-innen, die sich ausschließlich als Seiteneinsteiger/-in für die Einstellung in den Vorbereitungsdienst für das Lehramt an berufsbildenden Schulen beworben haben, war nach bisheriger Praxis ein Wechsel in den Quereinstieg möglich. Diese Möglichkeit besteht künftig nur noch für Bewerber/-innen, die sich sowohl für den Seiteneinstieg als auch für den Quereinstieg beworben haben.

Wie schon in den letzten Einstellungsterminen ist festzustellen, dass der Anteil der
Bewerber/-innen mit der ersten Staatsprüfung für das Lehramt an Gymnasien oder die Sekundarstufe 2 sehr hoch ist. Die Ursache für diese Entwicklung liegt insbesondere in den begrenzten Zugangsmöglichkeiten zum Vorbereitungsdienst im Gymnasialbereich.

Von den 78 Referendarinnen und Referendaren, die zum 01.05.2016 eingestellt wurden, verfügen nur 31 Lehramtsanwärter/-innen über einen Studienabschluss für den BBS-Bereich. Von den anderen Lehramtsanwärter/-innen haben 35 die erste Staatsprüfung für Gymnasien bzw. den Sekundarbereich 2 und 12 einen sonstigen Studienabschluss abgelegt.

 

Die Zuweisung der Lehramtsanwärter/-innen auf die Schulaufsichtsbezirke zeigt die nachfolgende Tabelle:

 

 

Die nachfolgende Übersicht stellt die Fächerkombinationen und deren Häufigkeit dar:

 

 

Zusätzlich wurden zum 01.05.2016 im Rahmen des Seiteneinstiegs ein Bewerber mit der Fächerkombination Informatik/Mathematik im Schulaufsichtsbezirk Rheinhessen-Pfalz sowie eine Bewerberin mit der Fächerkombination Gesundheit/Chemie im Schulaufsichtsbezirk Koblenz eingestellt.

Die Bedarfsfächer für den Seiteneinstieg zum 01.11.2016 bleiben vorerst unverändert.

In den Schulaufsichtsbezirken werden gegenwärtig nachfolgende Bedarfsfächer für den Seiteneinstieg ausgewiesen: 

 

 

 

Fachlehrer/-innen und Lehrkräfte für Fachpraxis - Übernahme in die pädagogische Ausbildung zum 01.05.2016

Im Schulaufsichtsbezirk Rheinhessen-Pfalz wurden zum 01.05.2016 insgesamt vier Lehrkräfte für Fachpraxis in der Fachrichtung Metalltechnik in die pädagogische Ausbildung übernommen. Im Schulaufsichtsbezirk Koblenz wurde ein Fachlehrer in der Fachrichtung Metalltechnik in die pädagogische Ausbildung übernommen. Im Schulaufsichtsbezirk Trier waren dies eine Fachlehrerin in der Fachrichtung Mode und ein Fachlehrer in der Fachrichtung Metalltechnik.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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