Einstellungen in den Vorbereitungsdienst zum 01.11.2017

Die Zulassung zum Vorbereitungsdienst zum 01.05.2017 erfolgte auf Grundlage der Lehramtsanwärter-Zulassungsverordnung, die eine Ausbildungsplatzhöchstzahl für den Vorbereitungsdienst für das Lehramt an berufsbildenden Schulen von 120 vorsieht.

Wegen der weiterhin hohen Anzahl von Bewerberinnen und Bewerbern mit zwei allgemeinbildenden Fächern, für die an berufsbildenden Schulen nur ein begrenzter Bedarf besteht, regeln Fachhöchstzahlen die Verteilung der verfügbaren Ausbildungsplätze in nachfolgenden Fächern:

Für die Einstellungen in den Vorbereitungsdienst zum 01.11.2017 lagen insgesamt 179 Bewerbungen vor, von denen 108 zugelassen wurden. Von den 108 zugelassenen Bewerberinnen und Bewerbern nahmen 23 (21 Bewerber/-innen mit Lehramtsausbildung, zwei Quereinsteiger/-innen) die ihnen angebotenen Ausbildungsstellen aus unterschiedlichen Gründen nicht an, so dass zum 1. November 2017 insgesamt 85 Referendarinnen und Referendare in den Vorbereitungsdienst für das Lehramt an berufsbildenden Schulen eingestellt werden konnten. In diesem Einstellungsvolumen sind 17 Querein-
steiger/-innen enthalten. Deren Einstellung in den Vorbereitungsdienst erfolgt nur im Bedarfsfall. Der BPR BBS begleitete im Rahmen seines Wächteramtes die gegenwärtig stattfindenden Beratungsgespräche mit den Bewerber/-innen für den Quereinstieg.

Von den 85 Lehramtsanwärterinnen/-anwärtern, die zum 01.11.2017 eingestellt wurden, haben 33 die Erste Staatsprüfung für Gymnasien bzw. den Sekundarbereich 2 abgelegt und 35 eine Lehramtsausbildung für den BBS-Bereich.

Insofern setzt sich die Entwicklung fort, dass sich ein sehr hoher Anteil von Bewerberinnen und Bewerbern mit zwei allgemeinbildenden Fächern wegen der begrenzten Zugangsmöglichkeiten zum Vorbereitungsdienst im Gymnasialbereich, für das Referen-dariat im Bereich der berufsbildenden Schule entscheidet. 

Vor dem Hintergrund sich abzeichnender schulstruktureller Entwicklungen im BBS-Bereich sowie der Auswirkungen des demografischen Faktors muss deren Chance auf eine Übernahme ins Beamtenverhältnis auf Probe kritisch betrachtet werden.

 

Zur Einstellung für den Quereinstieg zum 1. November 2017 fanden ausschließlich folgende Fachrichtungen Berücksichtigung: Elektrotechnik, Ernährung, Gesundheit (nicht Tiermedizin), Hauswirtschaft, Informatik (mit Schwerpunkt technische Informatik), Labortechnik (mit dem Schwerpunkt Chemie), Metalltechnik, Pädagogik, Pflege, Psychologie, Sozialpädagogik (nicht in Kombination mit Soziologie), Wirtschaft.

Für die Einstellungen im Quereinstieg zum 1. Mai 2018 bleiben die Bedarfsfächer unverändert.

 

Die Zuweisung der Lehramtsanwärter/innen auf die Schulaufsichtsbezirke zeigt die nachfolgende Tabelle:

 

Nachfolgende Übersicht stellt die Fächerkombinationen und deren Häufigkeit dar:

 

Im Rahmen des Seiteneinstiegs wurden zum 01.11.2017 im Schulaufsichtsbezirk Rheinhessen-Pfalz sowie im Schulaufsichtsbezirk Trier insgesamt drei Bewer-
ber/-innen eingestellt:

 

Die Bedarfsfächer für den Seiteneinstieg zum 01. November 2017 blieben unverändert:

 

 

 

 

 

 

 

 

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